Das neue BluRay-Laufwerk – Szenen aus dem Leben

Vor ein paar Monaten habe ich mir eine BluRay vorbestellt, in der Gewissheit bis zum Erscheinen im Besitz einer Playstation 4 zu sein. Wie es nun mal so ist im Leben ändern sich Pläne und so war ich plötzlich überraschter Besitzer einer BluRay ohne das passende Abspielgerät. Aus der Not eine Tugend machend erwarb ich bei Saturn einen externen BluRay Brenner, der ebenfalls in der Lage sein sollte, eben erwähntes Speichermedium zu lesen.

Nachdem ich beim Kauf extra darauf geachtet hatte, dass das Laufwerk auch an meinem MacBook Air lauffähig ist, versuchte ich, beide Geräte miteinander bekannt zu machen. Das Laufwerk wurde mir auch direkt als solches angezeigt, doch nach Einlegen der BluRay musste ich feststellen, dass ich zunächst einen entsprechenden Player benötige, um das Medium abspielen zu können. Ich legte also die beigelegte Software-DVD ein und stellte enttäuscht fest, dass sich darauf nur Installationspakete für ein Windows Betriebssystem befanden. Eine lange und mühsame Recherche im Internet ergab dann, das es für das Laufwerk keine entsprechende Software für OSX (das Apple Betriebssystem) gibt. Kein Problem, mir steht ja ebenso ein Windows-Rechner zur Verfügung. Die Installation der beigefügten Software dauerte recht lange, doch nach Abschluss öffnete sich ein Player. Zu meiner großen Überraschung war dieser jedoch nicht in der Lage, BluRay Filme abzuspielen. Wäre ja auch sinnlos, einem BluRay Laufwerk eine Software beizulegen, die das Abspielen eines solchen Mediums auch erlaubt. Ist wahrscheinlich nur ein verschwindend geringer Anteil an Nutzern, die ein solches Laufwerk erwerben um einen Film abzuspielen. Die meisten werden den ganzen Tag damit verbringen, Daten auf BluRay zu schreiben und davon zu lesen. Wer hat nicht täglich 40 GB an Daten zu brennen. Oder zu lesen. Oder beides. Mal im Ernst, es ist doch total bescheuert, ein BluRay-Laufwerk zu verkaufen, ohne die Abspiel-Software zu providen. Wer bitte kauft sich denn ein solches Laufwerk um NUR Daten zu lesen? Als wäre es nicht klar, dass man damit auch Filme abspielen möchte.

Nun ja, meine Freude hielt sich also in Grenzen und nachdem alle Bemühungen scheiterten, eine kostenlose Abspielsoftware für mein MacBook zu finden habe ich schweren Herzens weitere Euro in eine Player-Software investiert. Diese hat jedoch von Anfang an einwandfrei funktioniert, so dass ich letzten Endes meinen Abend doch noch mit meiner neuen Errungenschaft genießen konnte.

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